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 Gedichte
Tashi Offline




Beiträge: 319

21.12.2009 21:21
Die Wandlung antworten

Wandlung

Kindergeschrei war ihm stets verpönt,
sein Hörrohr war an Klassik gewöhnt
Zu lautes Kreischen und auch Lachen,
ließ seinen Ärger neu entfachen.

Er verweilte in der tristen Welt,
und er lebte noch, doch nur für Geld.
Glockenklänge erreichten ihn nie.
Der Nebel der Zeit war ein Genie.

Was ihm nicht gefiel nannte er Krach,
und er erfuhr es als Ungemach,
schimpfte, und lies sich nicht erweichen,
fischte jetzt lieber in den Teichen.

Die Marschmusik ließ ihn erblühen,
dafür scheute er keine Mühen,
zackig marschierte er Tritt für Tritt
in sein Verderben nun Schritt für Schritt.

Sein Lebensmotto war: „Disziplin“
Niemals ein Funken Liebe erschien.
Wusste, er hatte einfach versagt,
die Wünsche heut` auf Morgen vertagt.

Als er ein Greis, erschien ein Hund,
der schon sehr alt, und die Klauen wund.
Der wundersam sein Mitgefühl erweckte,
wodurch er die Wirklichkeit neu entdeckte.


©RoRaRoe

20.12.09

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