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 Wer war Buddha?
Ende ( gelöscht )
Beiträge:

31.03.2009 20:22
Die Geschichte Buddhas antworten

Buddha ist der spätere Name von Siddhartha Gautama. Er wurde ca. 560 Jahre vor Christus in der Stadt Lumbini (liegt heutigen Nepal) geboren. Er stammte aus dem Adelsgeschlecht der Sakyer, weshalb man ihn heute Buddha Sakyamuni nennt. Er verbrachte dort eine unbeschwerte Jugend, lebte in materiellem Überfluss und heiratete im Alter von 16 Jahren. Aus dieser Ehe entstand ein Sohn.



Mit 29 Jahren verließ er die Palastanlage seiner Familie und begegnete dabei zum ersten Mal einem Greis, einem Schwerkranken und einem Toten. So erkannte er, dass Alter, Krankheit und Tod unausweichlich mit jedem menschlichen Leben verbunden sind. Die ihm bislang selbstverständlichen Vergnügungen verloren an ihrem Reiz und so beschloss er, von jetzt an die Grundlage für das nicht vergängliche, dauerhafte Glück zu suchen.



Nach sechs Jahren voll vergeblicher Versuche, dies zu erreichen - ob durch Askese oder die Auseinandersetzung mit den besten Philosophien seiner Zeit -, setzte er sich in der Nähe des heutigen Bodh-Gaya unter einen Feigenbaum nieder und versprach, nicht wieder aufzustehen, bevor er sein Ziel erreicht hat. Schließlich erkannte er in tiefer Meditation das Wesen des Geistes und wurde damit erleuchtet, also ein Buddha, ein "vollkommen Erwachter".



Von diesem Moment an lehrte er ca. 45 Jahre lang. Er gründete einen Mönchs- und einen Nonnenorden und gewann viele Laienanhänger. Im Alter von 80 Jahren starb er, empfahl seinen Anhängern aber kurz vor seinem Tod, seiner Lehre nicht blind zu folgen, sondern alles anhand der eigenen Erfahrung zu überprüfen.

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