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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 210 mal aufgerufen
 Geschichten
Anfang ( gelöscht )
Beiträge:

18.06.2009 19:34
Über die Güte der Weisheit antworten

Vor vielen Millionen Jahren, als die ersten Lebewesen die Welt besiedelten,
flüchtete die Weisheit aus Angst, allzu schnell von ihnen entdeckt zu werden.
Nur jene Wesen, die wirklich reif dafür wahren sie zu erkennen, sollten sie finden.

Sie versteckte sich in Höhlen, auf Bergen, aber sie hatte immer Angst,
es könne sie jemand zu leicht entdecken.
So irrte sie viele, viele Jahre in ständiger Angst umher.

Eines Tages aber, als sie zum ersten Mal einem Menschen begegnete
der ebenso rastlos herum irrte wie sie, beschloss sie, sich in ihm zu verstecken.
Er war schließlich das erste Lebewesen das nach ihr suchte.

Da sie sehr gütig war und allen Lebewesen die Möglichkeit geben wollte sie zu entdecken,
teilte sie sich immer und immer wieder gerecht auf das Neue.
In jedem Menschen steckte nun ein Teil von ihr der nicht minder wert war als ihr Ganzes.

Viele tausend Jahre sind vergangen, aber nicht viele Wesen haben sie seitdem entdecken können.

Erst wenn alles Weltliche zu Asche fällt - die Begierde begraben ist –
und das Mitgefühl ein zu einem unendlichen Ozean wächst –
vermag sich die Weisheit zu zeigen.

Angefügte Bilder:
Madala012.jpg  
Tashi Offline




Beiträge: 319

19.06.2009 00:04
#2 RE: Über die Güte der Weisheit antworten

Dieser Beitrag erinnert mich an die Worte meines Lehrers,
der von Dingen sprach, die vorhanden aber noch nicht
entdeckt oder erfahren werden.
Es sind Dinge die erst entdeckt werden, wenn es wieder
fühlende Wesen gibt, die danach suchen und die karmischen
Voraussetzungen haben. Es steht genauer gesagt geschrieben,
das manche Botschaften der Heiligen nicht in dieser Welt
erscheinen bevor sich nicht der Geist geläutert hat.

Dein Beitrag hat mich dazu bewegt, diese Zeilen zu schreiben.
T

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