Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 210 mal aufgerufen
 Tod und Wiedergeburt
Tashi Offline




Beiträge: 319

03.03.2009 21:46
Gedanken zum Sterben (5) antworten
Heute hatte ich ein langes Gespräch mit einem Mönch aus dem Kloster
S.H. d.D.L
Er war sehr beunruhigt über die Ethik der (fühlenden) Wesen.
Man kann doch nicht die bedingte Wahrheit und das Leben einfach nur totprügeln.
Doch er erinnerte in diesem Austausch auch daran, dass das Ursache - Wirkungs - Prinzip
fundermental ist.
Er sagte: "Ein Schwein ist doch auch ein fühlendes Wesen." Es beschwert sich
nicht. Es fühlt das Leid, die Angst, den Verlust und das getrennt sein von
seiner Familie (Rotte). Es leidet wie jedes fühlende Wesen.
Der Unterschied ist, das es nichts von Buddha - Dharma - Befreiung
kennt. Es ist unwissend. Sind es nicht auch diese Wesen, die durch ihre
Unwissenheit großen Schaden anrichten?. Sollte man nicht eher, als
sie zu verdammen, für sie beten?

Was bleibt denn übrig von all dem was so wichtig heute erschein.
Nichts!
Wozu kämpfen, wenn der Ausgang bekannt ist.
Wozu immer wieder mit dem Kopf durch die Wand,
die sich doch freiwillig bei einem "Lass mich bitte durch, helfe mir"
sich augenblicklich öffnet.
Ist es nicht die Ethik, das was wir verloren haben?


T
Anfang ( gelöscht )
Beiträge:

04.03.2009 20:43
#2 RE: Gedanken zum Sterben (5) antworten

Sicherlich sollte man für alle Wesen beten, aber letztendlich
wird dieses alleine nicht helfen um eine positive Änderung herbeizuführen.
Das große Problem, das ich sehe ist, dass gegen die Unwissenheit
der Menschen nach wie vor nichts unternommen wird.
Die Frage die also bleibt ist, was kann man tun um so früh wie möglich aufzuklären?

Unsere Kinder können nur das lernen, was wir ihnen beibringen.
Ich kenne kaum Eltern die ihren Kindern etwas beibringen, weil diese selber nichts wissen.
Ethik und Moral sind selbst in den meisten Familien eine arge Seltenheit.

Selbst in den Schulen wird nichts getan. Die Kinder lernen Dinge, die sicher sehr
interessant sind. Das will ich gar nicht bestreiten. Aber was hilft das alles, wenn
sie nicht vermittelt bekommen was in der Welt passiert und warum ihre Nachbarn anders sind?
Warum Achmed mit seinen Eltern immer so eine komische Sprache spricht, Ayse ein Kopftuch trägt,
Tashi´s Vater oft wenn man zu Besuch ist im Schneidersitz da hockt und unverständliche
Dinge vor sich hin murmelt und Räucherstäbchen verbrennt…

Also bleibt immer noch die Frage: „Was können wir tun?“.
Wobei die Antwort auf der Zunge liegt.

Viele Grüße vom Anfang


Tashi Offline




Beiträge: 319

04.03.2009 23:19
#3 RE: Gedanken zum Sterben (5) antworten

Das ist nicht nur eine aufschlussreiche sondern
auch eine weise Antwort.



 Sprung